Endoskopische Fremdkörperentfernung
Die Endoskope können auch in Notfällen zur Entfernung von Fremdkörpern aus der Speiseröhre, dem Magen oder der Nase eingesetzt werden.
Fachtierarztpraxis für Kleintiere · Wolkersdorf im Weinviertel
Diagnostik
Spiegelung von Magen-Darm-Trakt, Nase, Atemwegen und Harnblase – als schonende Diagnostik mit Probenentnahme oder als minimalinvasive Operationsmethode.
Als bildgebende Untersuchungsmethode mit Probenentnahme oder minimalinvasive Operations-/Therapiemethode steht uns in der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf die Endoskopie zur Verfügung.
Die endoskopische Untersuchung ist eine sehr nützliche, nicht-invasive diagnostische Methode zur Spiegelung des Magen-Darm-Trakts (Gastroduodenoskopie und Kolonoskopie), der Nase (Rhinoskopie), der Lunge (Bronchoskopie) sowie der Harnröhre und Harnblase (Zystoskopie) bei Hunden und Katzen. In ausgewählten Fällen können endoskopische Verfahren nicht nur diagnostisch, sondern auch minimalinvasiv therapeutisch eingesetzt werden. Das erhöht die diagnostische Sicherheit und reduziert gleichzeitig die Belastung für Ihren Hund oder Ihre Katze.
Wir bieten Endoskopien für Hunde und Katzen an – in Ihrer Fachtierarztpraxis im Weinviertel. Tierbesitzer aus Korneuburg, Gänserndorf, Mistelbach und aus Wien (21. und 22. Bezirk) haben damit einen spezialisierten Ansprechpartner direkt vor Ort.

In der Regel stellt die Endoskopie den entscheidenden letzten Schritt in der Abklärung chronischer oder therapieresistenter Symptome dar, unter anderem bei:
Erst die histopathologische Untersuchung der entnommenen Gewebeproben ermöglicht häufig eine klare Diagnose und damit eine zielgerichtete, meist medikamentöse Langzeittherapie.
Die Untersuchung erfolgt ausschließlich in Vollnarkose, da Hunde und Katzen die Endoskopie wach nicht tolerieren würden. Die Narkose wird individuell angepasst und laufend überwacht.
Leistungen
Die Endoskope können auch in Notfällen zur Entfernung von Fremdkörpern aus der Speiseröhre, dem Magen oder der Nase eingesetzt werden.
Eine minimalinvasive Operation, die eine schnellere Wundheilung ermöglicht und noch weniger Wundheilungsstörungen beinhaltet.
Hier sind insbesondere die Kastrationen der Hündin und kryptorchider (fehlender Hoden im Hodensack) männlicher Tiere zu nennen, aber auch die Entnahme von abdominalen Bioptaten führen wir außer in Ausnahmefällen nur minimalinvasiv durch.
Weitere Informationen zur laparoskopischen KastrationDie Gastroduodenoskopie ist die Endoskopie des Magen-Darm-Traktes. Diese Untersuchungen werden bei chronischem Erbrechen, chronischem/
Meist ergibt erst die histopathologische Untersuchung der Gewebeproben, die auf diesem Wege sehr schonend entnommen werden können, eine Diagnose und Hilfe für die weitere Therapie.
Untersuchung des Dickdarms und Enddarms. Indikationen: blutiger Stuhlgang, chronischer Durchfall, Gewichtsverlust.
Untersuchung von Kehlkopf und Stimmritze. Indikationen: Stimmveränderungen (Heiserkeit), Schluckbeschwerden, Atemgeräusche (Stridor), Verdacht auf Kehlkopflähmung (Larynxparalyse) oder Kehlkopftumor.
Die Rhinoskopie ist die endoskopische Untersuchung der Nasenhöhlen und des Nasenrachens. Diese Untersuchung wird bei uns in der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf bei chronischem Niesen, Rückwärtsniesen und nasalen Atemgeräuschen bei Hund und Katze, einseitigem oder beidseitigem chronischem Nasenausfluss (serös, mukös oder bluthaltig), Fremdkörperverdacht in der Nase (Grasähren, Pflanzensamen), chronischem Katzenschnupfen mit persistierendem Nasenausfluss trotz antibiotischer Therapie, Nasenbluten (Epistaxis) ungeklärter Ursache sowie bei Verdacht auf Nasentumor oder Nasenpilzinfektion (Aspergillose) durchgeführt.
Die Rhinoskopie ermöglicht die direkte Beurteilung der Nasenschleimhaut und ggf. eine Biopsieentnahme. Leider können aufgrund der anatomischen Verhältnisse der Nase nicht alle Bereiche optimal dargestellt werden, und es ist öfter eine Computertomographie zusätzlich zu empfehlen.
Die Beurteilung der Oberflächen gelingt aber sehr gut, und es können Proben entnommen oder sogar gleich die Ursache behandelt werden – z.B. bei der Fremdkörperentfernung oder der Aspergillose.
Als Bronchoskopie bezeichnet man die Endoskopie der oberen Atemwege. Ziel ist es, die Ursachen von anhaltendem oder unklarem Husten, atypischen Geräuschen im Atemsystem und Atemnot unklarer Ursache abzuklären, ebenso bei Verdacht auf einen Fremdkörper im Atemsystem.
Bei dieser Untersuchungsmethode gelingt es häufig, verschiedene chronische Entzündungen, Fehlbildungen wie den Luftröhrenkollaps (Trachealkollaps), den Bronchialkollaps oder andere schwere Grunderkrankungen im Atemsystem zu identifizieren.
Die Zystoskopie ist eine minimalinvasive endoskopische Untersuchung der Harnröhre und Harnblase. Mithilfe einer kleinen Kamera können wir die Schleimhaut direkt beurteilen, Veränderungen exakt lokalisieren und gezielt Gewebeproben (Biopsien) entnehmen.
Eine Zystoskopie beim Hund und bei der Katze ist immer dann sinnvoll, wenn Erkrankungen der Harnblase oder Harnröhre wiederholt auftreten, nicht ausheilen oder bildgebend nicht eindeutig abklärbar sind. Besonders bei einer rezidivierenden Blasenentzündung trotz wiederholter oder gezielter Antibiotikatherapie liefert die Zystoskopie häufig die entscheidenden Hinweise auf die tatsächliche Ursache.
Auch bei blutigem Harn (Hämaturie) ohne klare Diagnose stellt die Zystoskopie eine zentrale Untersuchungsmethode dar. Durch die direkte Beurteilung der Blasenschleimhaut können entzündliche Veränderungen, Blutungsquellen, Polypen oder tumoröse Prozesse sicher erkannt und gezielt beprobt werden.
Ebenso ist die Untersuchung bei wiederkehrendem oder schmerzhaftem Harnabsatz, bei Harntropfen oder Inkontinenz (Harnverlust) sowie bei anhaltenden Harnabsatzstörungen klar indiziert.
Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist der Verdacht auf anatomische Veränderungen der Harnröhre, insbesondere bei ektopischen Ureteren, wie sie vor allem bei jungen Tieren oder bei therapieresistenter Inkontinenz vorkommen können. In diesen Fällen ermöglicht die Zystoskopie eine präzise Darstellung der anatomischen Verhältnisse und bildet die Grundlage für eine gezielte weiterführende Therapie; in bestimmten Fällen der ektopischen Ureteren kann sie auch therapeutisch eingesetzt werden.
Ein entscheidender Vorteil der Endoskopie ist die Möglichkeit, aus direkt sichtbaren Schleimhautveränderungen per Biopsiezange Gewebeproben zu entnehmen. Diese werden histologisch untersucht und ermöglichen eine sichere Diagnose von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), Lymphomen oder anderen Tumorerkrankungen.
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