Für Tierbesitzer
Häufige Fragen
96 Antworten zu Termin, Ablauf und allen Leistungen – wählen Sie einfach das Thema, das Sie interessiert.
Fragen und Antworten
Wonach suchen Sie?
96 Fragen in 15 Themen
Allgemein
Über die Praxis
Die Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf – Fachtierarztpraxis für Kleintiere – ist eine auf Hunde und Katzen spezialisierte Praxis in Wolkersdorf im Weinviertel (Niederösterreich). Sie wird von Dr. med. vet. Veljko Turkovic, Fachtierarzt für Innere Medizin der Kleintiere, geleitet. Seit 2026 ist die Praxis eine von der Österreichischen Tierärztekammer anerkannte Ausbildungsstätte für den Fachtierarzt für Innere Medizin.
Die Schwerpunkte sind Innere Medizin, Kardiologie mit Herzultraschall, Ultraschalldiagnostik, Endoskopie, Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologie), Nieren- und Harnwegerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Augenerkrankungen, Hauterkrankungen und Erkrankungen der Zähne. Im Team arbeiten fünf Tierärzte. Zur Praxis kommen Tierbesitzer aus dem Weinviertel, den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf sowie aus Wien-Floridsdorf und Wien-Donaustadt; außerdem überweisen Tierärzte aus der Region ihre Patienten zur weiterführenden Abklärung.
Am Standort Bahnstraße 92 besteht seit 2006 eine Tierarztpraxis; seit 2020 wird sie als Fachtierarztpraxis unter der Leitung von Dr. Turkovic geführt.
Dr. med. vet. Veljko Turkovic ist Fachtierarzt für Innere Medizin der Kleintiere und Inhaber der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf. Die Fachtierarzt-Anerkennung hat er 2017 in Hessen (Deutschland) erworben. Zusätzlich hat er das Zertifikat GPCert in Kleintier-Ultraschall.
Seit 2026 ist die Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf eine von der Österreichischen Tierärztekammer anerkannte Ausbildungsstätte für die Weiterbildung zum Fachtierarzt für Innere Medizin. Tierärzte können hier unter seiner Leitung ihre Weiterbildung zum Fachtierarzt absolvieren.
Seine Schwerpunkte sind Herzerkrankungen (Herzultraschall), Endoskopie, Atemwegserkrankungen und Magen-Darm-Erkrankungen bei Hunden und Katzen.
Die Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf bietet 16 Leistungen für Hunde und Katzen in vier Bereichen an:
- Innere Medizin und Fachdisziplinen: Innere Medizin, Kardiologie, Onkologie, Dermatologie, Augenheilkunde, Zahnmedizin
- Diagnostik: Endoskopie, Ultraschall (inklusive Herzultraschall mit 3D/4D- und transösophagealer Sonde), digitales Röntgen, Labordiagnostik im eigenen Labor
- Chirurgie: endoskopische Chirurgie, endoskopische (laparoskopische) Kastration von Hündin und Katze, Weichteilchirurgie, Anästhesie
- Vorsorge und Versorgung: Vorsorgemedizin, Hausapotheke
Die Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf befindet sich in der Bahnstraße 92, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel. Die Terminsprechstunde ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr; Termine gibt es ausschließlich nach Vereinbarung unter +43 2245 20046, per E-Mail an info@kleintierspezialisten-wolkersdorf.at oder online (öffnet in neuem Tab).
Parkplätze gibt es direkt an der Praxis. Mit der Schnellbahn S2 ist die Praxis über den Bahnhof Wolkersdorf erreichbar.
Allgemein
Termin und Anmeldung
Am einfachsten telefonisch unter +43 2245 20046, per E-Mail an info@kleintierspezialisten-wolkersdorf.at oder direkt über unsere Online-Terminvereinbarung (öffnet in neuem Tab). Unsere Terminsprechstunde ist Montag – Freitag, 8.00 – 18.00 Uhr – Termine vergeben wir ausschließlich nach Vereinbarung, damit für jeden Patienten ausreichend Zeit bleibt.
Nein. Für einen Termin in der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf brauchen Sie keine Überweisung. Sie können direkt einen Termin vereinbaren – telefonisch unter +43 2245 20046, per E-Mail oder online (öffnet in neuem Tab).
Viele unserer Patienten werden von ihrem Haustierarzt zu uns überwiesen. In diesem Fall bringen Sie bitte die Überweisung und alle Vorbefunde mit. Unseren Befund senden wir anschließend auch an die überweisende Praxis.
Laden Sie vorab unser Neukundenformular herunter, füllen Sie es aus und bringen Sie es zum Termin mit. Darin erfassen wir alle wichtigen Angaben zu Ihrem Tier, bisherigen Behandlungen und medizinischen Besonderheiten. Bitte bringen Sie außerdem den Impfpass und vorhandene Befunde mit.
Terminabsage und Nichterscheinen
Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, informieren Sie uns bitte rechtzeitig telefonisch oder per E-Mail. So können wir den Termin an andere Patienten vergeben, die dringend auf eine Behandlung warten.
Kostenlose Stornierung
- Sprechstundentermine: bis 24 Stunden vor dem Termin
- Termine in Narkose (z. B. Operationen, Zahnsanierungen …): bis 48 Stunden vor dem Termin
Die Fristen werden in Arbeitstagen gerechnet. Für einen Termin am Montag oder nach einem Feiertag ist die Absage somit bis zum letzten Arbeitstag davor möglich, bei Terminen in Narkose bis zwei Arbeitstage davor.
Ausfallgebühren bei späterer Absage oder Nichterscheinen
- Sprechstundentermine: 100 €
- Termine in Narkose: 50 % der Kostenschätzung
Näheres regeln unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. In begründeten Ausnahmefällen, etwa bei plötzlicher Erkrankung oder einem Notfall, suchen wir gerne gemeinsam eine Lösung.
Allgemein
Ablauf und Vorbereitung
Bitte bringen Sie mit:
- das ausgefüllte Neukundenformular (beim ersten Besuch)
- den Impfpass bzw. Heimtierausweis
- Vorbefunde, Laborwerte und Röntgenbilder anderer Tierarztpraxen
- eine Liste aller Medikamente und Futtermittel, die Ihr Tier derzeit bekommt
- bei Durchfall oder Harnproblemen: eine frische Kot- bzw. Harnprobe
Für eine normale Untersuchung muss Ihr Hund oder Ihre Katze nicht nüchtern sein. Für Blutuntersuchung, Ultraschall des Bauchraums und Narkose gelten diese Nüchternzeiten:
- Blutuntersuchung: 12 Stunden kein Futter und keine Leckerlis. Das ist besonders wichtig bei Verdacht auf Magen-Darm-Erkrankungen und Hormonerkrankungen (z. B. Schilddrüse, Cushing-Syndrom), weil eine Mahlzeit manche Blutwerte verfälscht.
- Ultraschall des Bauchraums: mindestens 8 Stunden kein Futter, bei chronischem Erbrechen, Durchfall oder wechselnder Kotkonsistenz 12 Stunden.
- Narkose oder Sedierung (z. B. Zahnsanierung, Operation): 6 Stunden vorher kein Futter mehr. Für eine Magen- oder Darmspiegelung nennen wir Ihnen bei der Terminvergabe eine eigene Nüchternzeit.
Wasser darf Ihr Tier in allen Fällen bis zur Ankunft in der Praxis trinken.
Bei Welpen, sehr kleinen Tieren und bei Tieren mit Diabetes legen wir die Nüchternzeit individuell fest – bitte lassen Sie bei Diabetes Futter und Insulin nicht eigenmächtig weg. Bei der Terminvergabe sagen wir Ihnen genau, was für Ihr Tier gilt.
Das hängt vom Anlass ab. Für eine Erstvorstellung oder eine Vorsorgeuntersuchung planen wir ausreichend Zeit für Untersuchung und Beratung ein. Bei weiterführender Diagnostik – etwa Ultraschall, Röntgen oder Laboruntersuchungen – kann es sinnvoll sein, Ihr Tier für einige Stunden bei uns zu lassen. Wir besprechen den Ablauf immer vorab mit Ihnen.
Ja. Wenn Sie überwiesen wurden, übermitteln wir die Befunde und unseren Behandlungsvorschlag an Ihre überweisende Tierärztin oder Ihren überweisenden Tierarzt – Ihr Patient bleibt dabei „Ihr Patient“. Selbstverständlich erhalten auch Sie alle Befunde.
Allgemein
Notfälle
Notfälle während unserer Öffnungszeiten: Bitte rufen Sie vorher unter +43 2245 20046 an. So können wir uns auf Ihr Tier vorbereiten und ohne Zeitverlust mit der Versorgung beginnen. Notfälle behandeln wir nach Dringlichkeit; dadurch kann es für andere Patienten zu Wartezeiten kommen.
Außerhalb unserer Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an eine Tierklinik mit 24-Stunden-Notdienst in Ihrer Nähe.
Allgemein
Fachtierarzt
Fachtierärzte haben eine umfassende, mehrjährige theoretische und praktische Zusatzausbildung abgeschlossen und sind daher Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet. Besonders bei komplexen Fällen oder wenn der Haustierarzt an seine Grenzen stößt, kann der Besuch eines Spezialisten eine wertvolle Unterstützung bieten.
Tierärzte, die nach ihrem Studium eine mehrjährige, sowohl theoretische als auch praktische Zusatzausbildung absolvieren, können den Titel „Fachtierarzt“ erlangen. In den meisten Weiterbildungsrichtlinien ist eine Vollzeittätigkeit an einer von der Tierärztekammer anerkannten Weiterbildungsstätte erforderlich, wie beispielsweise in Tierkliniken, veterinärmedizinischen Universitäten oder spezialisierten Tierarztpraxen.
Darüber hinaus müssen die Tierärzte eine hohe Anzahl an anerkannten Fortbildungsstunden nachweisen und selbstständig betreute Fälle sowie Fallberichte dokumentieren. Je nach Weiterbildungsordnung sind zudem ein bis drei fachbezogene wissenschaftliche Veröffentlichungen in anerkannten Fachzeitschriften erforderlich.
Die Prüfung und Annahme aller Nachweise erfolgt durch die zuständige Tierärztekammer, die auch das abschließende Prüfungsgespräch abhält. Wird dieses erfolgreich bestanden, darf der Tierarzt den Titel „Fachtierarzt“ für das jeweilige Fachgebiet führen.
Die Kosten können höher sein, da Fachtierärzte spezielle Geräte, fortgeschrittene Techniken und Fachwissen einsetzen. Eine transparente Kostenaufstellung wird jedoch gerne vorab bei uns, in der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf, besprochen.
Ja, es ist oft hilfreich, bei komplexen Fällen eine zweite Meinung einzuholen, insbesondere wenn die Diagnose unsicher ist oder verschiedene Behandlungsoptionen bestehen.
Ein Fachtierarzt für Innere Medizin der Kleintiere hat nach dem Studium eine mehrjährige Weiterbildung in der Diagnostik und Behandlung innerer Erkrankungen bei Hunden und Katzen abgeschlossen – etwa von Herz, Magen-Darm-Trakt, Leber, Nieren, Lunge und Hormonsystem. Die Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf ist Ihre Fachtierarztpraxis für Innere Medizin im Weinviertel.
Ja. Wir arbeiten eng mit Haustierärztinnen und Haustierärzten aus dem Weinviertel, Wien und Niederösterreich zusammen und nehmen Überweisungen für komplexe Fälle gerne entgegen.
Wolkersdorf im Weinviertel liegt ca. 25 km nördlich von Wien. Aus dem 21. Bezirk (Floridsdorf) ca. 25–30 Minuten, aus dem 22. Bezirk (Donaustadt) ca. 30–40 Minuten. Per S2-Schnellbahn (Wien Praterstern → Wolkersdorf) ca. 35 Minuten.
Ja. Die Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf ist Ihre Fachtierarztpraxis im Weinviertel – Spezialisten in der Kleintiermedizin für Ihren Hund und Ihre Katze. Unsere Schwerpunkte sind Innere Medizin, Herzultraschall, Ultraschall und Endoskopie.
Aus den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf sowie aus Wien-Floridsdorf und Wien-Donaustadt sind Sie meist in 15 bis 40 Minuten bei uns. Parkplätze finden Sie direkt an der Praxis.
ACVIM steht für „American College of Veterinary Internal Medicine“, die amerikanische Fachgesellschaft für Innere Medizin in der Tiermedizin. Sie veröffentlicht sogenannte Konsensus-Leitlinien: Empfehlungen, auf die sich führende Spezialisten nach Auswertung der aktuellen Studien gemeinsam geeinigt haben. Diese Leitlinien gelten international als Standard – auch wir richten Diagnostik und Behandlung danach aus.
Die Leitlinien teilen Herzerkrankungen in Stadien ein:
- Stadium A: Ihr Tier ist herzgesund, gehört aber zu einer Rasse mit erhöhtem Risiko (z. B. Cavalier King Charles Spaniel, Maine Coon).
- Stadium B1: Es liegt eine Herzerkrankung vor, meist erkennbar an einem Herzgeräusch. Das Herz ist aber noch nicht oder nur wenig vergrößert, und Ihr Tier hat keine Beschwerden.
- Stadium B2: Das Herz bzw. der linke Herzvorhof ist bereits deutlich vergrößert, Ihr Tier zeigt aber noch keine Beschwerden. Ab diesem Stadium ist oft eine Behandlung sinnvoll.
- Stadium C: Ihr Tier hat oder hatte bereits Anzeichen von Herzversagen, z. B. Wasser in der Lunge oder im Brustkorb.
- Stadium D: Die Beschwerden lassen sich mit der üblichen Behandlung nicht mehr ausreichend kontrollieren.
Welches Stadium vorliegt, lässt sich nur mit einem Herzultraschall sicher feststellen.
Der Herzultraschall (Echokardiografie) zeigt das Herz in Echtzeit: die Größe der Herzkammern, die Dicke der Herzwände, die Funktion der Herzklappen und den Blutfluss. Er ist die wichtigste Untersuchung bei Verdacht auf eine Herzerkrankung. Die Untersuchung ist schmerzfrei und in der Regel ohne Beruhigungsmittel möglich.
Wir arbeiten mit einem High-End-Ultraschallgerät und 3D/4D-Sonden, die das Herz und die Herzklappen auch räumlich darstellen. Für spezielle Fragestellungen steht zusätzlich eine transösophageale Sonde zur Verfügung: Dabei wird das Herz in kurzer Narkose von der Speiseröhre aus untersucht – besonders detailgenau, etwa bei Klappen- oder Gefäßfehlbildungen.
Ein Herzgeräusch beim Hund sollte immer mit einem Herzultraschall (Echokardiografie) abgeklärt werden, auch wenn Ihr Hund noch fit wirkt. Mit einem Herzultraschall finden wir die Ursache – beim Hund meist eine undichte Herzklappe – und bestimmen das Stadium der Erkrankung. Danach wissen Sie, ob bereits eine Behandlung nötig ist und wann die nächste Kontrolle sinnvoll ist. Bitte vereinbaren Sie zeitnah einen Termin.
Ein Herzgeräusch bei der Katze muss immer mit einem Herzultraschall abgeklärt werden. Nicht jedes Herzgeräusch erfordert eine Behandlung – manche Befunde müssen nur regelmäßig kontrolliert werden. Ein Herzgeräusch kann aber auch das erste Zeichen einer Herzmuskelerkrankung sein, am häufigsten der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM).
Ob eine Behandlung nötig ist, lässt sich durch Abhören allein nicht beurteilen – erst der Herzultraschall bringt Klarheit. Deshalb empfehlen wir die Abklärung immer, auch wenn Ihre Katze keine Beschwerden zeigt.
Wie oft ein Hund mit Herzerkrankung zum Herzultraschall muss, hängt vom Stadium und vom bisherigen Verlauf ab. Den nächsten Kontrolltermin legen wir nach dem aktuellen Befund individuell fest und vereinbaren ihn direkt mit Ihnen. Dabei richten wir uns nach den Konsensus-Leitlinien des ACVIM.
Grundsätzlich gilt: In frühen Stadien sind die Abstände länger, bei fortgeschrittener Erkrankung oder nach einer Änderung der Medikamente kürzer. Bemerken Sie zwischendurch Veränderungen – etwa Husten, schnellere Atmung in Ruhe oder weniger Ausdauer – melden Sie sich bitte sofort.
Nach den Konsensus-Leitlinien des ACVIM beginnen wir bei der Mitralklappenerkrankung mit einem herzstärkenden Medikament, sobald das Herz im Herzultraschall nachweislich vergrößert ist – das ist Stadium B2. Studien zeigen, dass sich damit der Beginn von Herzversagen deutlich hinauszögern lässt.
Im Stadium B1 – Herzgeräusch ohne Herzvergrößerung – sind noch keine Medikamente nötig, wohl aber regelmäßige Kontrollen. Wann die nächste sinnvoll ist, legen wir nach dem Befund gemeinsam mit Ihnen fest.
Die MMVD ist die häufigste Herzerkrankung beim Hund und macht rund drei Viertel aller Herzerkrankungen aus. Mit zunehmendem Alter verdickt sich die Mitralklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer und schließt nicht mehr dicht. Bei jedem Herzschlag fließt dadurch ein Teil des Blutes zurück – das hört man als Herzgeräusch. Mit der Zeit vergrößert sich das Herz.
Besonders häufig betroffen sind kleine und mittelgroße Rassen wie Cavalier King Charles Spaniel, Chihuahua, Dackel und Pudel. Früh erkannt, lässt sich der Verlauf gut überwachen und rechtzeitig behandeln.
Die häufigste Herzerkrankung bei Katzen ist die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM). Dabei verdickt sich der Herzmuskel, und das Herz kann sich nicht mehr richtig mit Blut füllen. Betroffen sind bestimmte Rassen wie Maine Coon, Ragdoll und Britisch Kurzhaar, aber auch Hauskatzen – häufiger Kater.
Im Frühstadium hat die Katze meist keine Beschwerden. Bei Herzgeräuschen und bei Katzen gefährdeter Rassen empfehlen wir deshalb einen Herzultraschall.
Die ATE ist eine plötzliche, schwere Komplikation einer Herzerkrankung bei Katzen. Im vergrößerten linken Herzvorhof bildet sich ein Blutgerinnsel. Es wird mit dem Blutstrom fortgeschwemmt und verstopft meist die Hauptschlagader dort, wo sie sich zu den Hinterbeinen aufteilt.
Typisch: Die Katze kann plötzlich die Hinterbeine nicht mehr bewegen, hat starke Schmerzen, die Hinterpfoten sind kalt. Das ist ein Notfall – bitte bringen Sie Ihre Katze sofort zu uns (vorher anrufen) oder außerhalb der Öffnungszeiten in eine Tierklinik.
Bei Katzen mit deutlich vergrößertem Vorhof (Stadium B2) empfehlen die ACVIM-Leitlinien deshalb vorbeugend ein Medikament gegen Blutgerinnsel.
Die Ruheatmungsfrequenz ist die Zahl der Atemzüge pro Minute, während Ihr Tier entspannt schläft. So messen Sie: Zählen Sie 30 Sekunden lang, wie oft sich der Brustkorb hebt, und verdoppeln Sie die Zahl.
Normal sind weniger als 30 Atemzüge pro Minute. Bei herzkranken Tieren empfehlen wir, täglich zu zählen und die Werte zu notieren. Liegt der Wert wiederholt über 30 oder steigt er deutlich an, kann das ein frühes Zeichen für Wasser in der Lunge sein: Bitte rufen Sie uns noch am selben Tag an. Atemnot oder Atmen mit offenem Maul ist ein Notfall.
Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist eine Herzmuskelerkrankung des Hundes: Der Herzmuskel wird schwach, das Herz weitet sich und pumpt schlechter. Betroffen sind vor allem große Rassen wie Dobermann, Irish Wolfhound, Deutsche Dogge und Boxer.
Beim Dobermann erkrankt mehr als die Hälfte der Tiere im Laufe des Lebens – oft lange ohne erkennbare Anzeichen. Wir empfehlen deshalb für Dobermänner ab dem 3. Lebensjahr eine jährliche Vorsorgeuntersuchung mit Herzultraschall und 24-Stunden-EKG (Holter-EKG). Früh erkannt, kann eine Behandlung den Beginn von Beschwerden hinauszögern.
Die Pulmonalstenose ist eine angeborene Verengung an der Herzklappe zwischen rechter Herzkammer und Lungenarterie. Die rechte Herzkammer muss dadurch gegen einen erhöhten Widerstand pumpen. Häufig betroffen sind Französische Bulldogge, Englische Bulldogge, Boxer und Beagle.
Wie stark die Verengung ist, messen wir im Herzultraschall mit dem Doppler-Verfahren. Leichte Formen brauchen meist nur regelmäßige Kontrollen. Bei hochgradiger Verengung oder bei Beschwerden empfehlen wir eine Ballonvalvuloplastie: Über einen Katheter wird die verengte Klappe mit einem Ballon geweitet, ohne den Brustkorb zu öffnen.
Die Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf ist Ihre Fachtierarztpraxis im Weinviertel – Spezialisten in der Kleintiermedizin für Ihren Hund und Ihre Katze. Für die Herzuntersuchung setzen wir ein High-End-Ultraschallgerät mit Doppler und 3D/4D-Sonden ein; für spezielle Fragestellungen steht zusätzlich eine transösophageale Sonde zur Verfügung. Dazu kommen EKG, Blutdruckmessung und Röntgen des Brustkorbs – meist alles in einem Termin. Gut erreichbar aus den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf sowie aus Wien 21 und 22.
Einen neuen Knoten (Umfangsvermehrung) bei Hund oder Katze sollten Sie möglichst bald tierärztlich untersuchen lassen. Ob ein Knubbel harmlos ist oder nicht, kann niemand durch Ansehen oder Abtasten sicher sagen. Dafür entnehmen wir eine Probe – meist mit einer feinen Nadel und ohne Narkose. Handelt es sich um einen Tumor, wird dabei auch gleich die Tumorart bestimmt.
Üblicherweise ist der erste Schritt in der Diagnostik eine Feinnadelaspiration. Dabei wird mit einer dünnen Nadel in die Umfangsvermehrung gestochen und eine kleine Menge der Zellen entnommen. Dies ist nicht schmerzhafter als beispielsweise eine Impfung und kann bei den meisten Hunden und Katzen ohne Narkose durchgeführt werden. Die entnommenen Zellen werden in ein Labor gesendet.
In seltenen Fällen kann durch die Feinnadelaspiration keine genaue Diagnose gestellt werden. In diesem Fall wird eine Biopsie der Umfangsvermehrung durchgeführt. Dabei wird unter einer kurzen Sedierung ein Teil der Umfangsvermehrung entfernt und in ein Labor eingeschickt.
Ja, Krebs ist bei Hunden und Katzen in vielen Fällen behandelbar. In der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf bieten wir die Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen an. Je nach Tumorart und Stadium erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan – mit Operation, Chemotherapie oder einer Kombination. Auch wenn keine Heilung möglich ist, können wir oft die Lebensqualität verbessern und die gemeinsame Zeit verlängern.
Abhängig davon, um welche Tumorart es sich handelt, und davon, in welchem Stadium sich der Tumor befindet, kann Krebs heilbar sein.
In der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf stellen wir für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan zusammen. Die genaue Dauer der Chemotherapie hängt von der Art und dem Stadium des Tumors ab. Üblicherweise dauert die gesamte Chemotherapie mehrere Wochen bis Monate und die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen betragen zwischen 1 und 4 Wochen.
Korrekt durchgeführt ist die intravenöse Verabreichung der Chemotherapeutika nicht schmerzhaft. Die Verabreichung oraler Chemotherapeutika unterscheidet sich für Ihr Tier nicht von der Verabreichung anderer Tabletten oder Kapseln.
Die meisten Hunde und Katzen verlieren durch eine Chemotherapie kaum Haare. Ausnahme sind Hunderassen mit ständig nachwachsendem Fell wie Pudel, Bichon Frisé, Schnauzer oder Bobtail: Sie können deutlich Fell verlieren. Katzen verlieren manchmal ihre Tasthaare.
Das ist für das Tier nicht schmerzhaft, und das Fell wächst nach Ende der Therapie wieder nach – manchmal etwas anders in Farbe oder Struktur.
Eine Chemotherapie verursacht bei Hunden und Katzen deutlich weniger Nebenwirkungen als beim Menschen: Etwa 60 % der Tiere haben gar keine Nebenwirkungen, rund 30 % leichte – zum Beispiel für ein bis zwei Tage weniger Appetit, Erbrechen oder Durchfall. Nur wenige Tiere haben stärkere Nebenwirkungen. Diese behandeln wir sofort und passen die Therapie an.
Wir sagen Ihnen genau, worauf Sie zu Hause achten sollen, und geben Ihnen bei Bedarf Medikamente gegen Übelkeit mit.
Direkt nach der Verabreichung der Chemotherapie kann es zu Müdigkeit, selten zu leichtem Durchfall und Erbrechen kommen. Prinzipiell hat die Chemotherapie selbst allerdings keine Auswirkungen auf das Verhalten Ihres Tieres. Wenn die Chemotherapie anschlägt, sollte sich allerdings der Gesundheitszustand Ihres Tieres verbessern.
Im Alltag – Streicheln, Spielen, Kuscheln – müssen Sie nichts ändern. In den ersten 2 bis 3 Tagen nach jeder Behandlung können jedoch Reste der Medikamente in Harn, Kot, Speichel und Erbrochenem enthalten sein. In dieser Zeit gilt:
- Ausscheidungen nur mit Einweghandschuhen entfernen und im Restmüll entsorgen
- danach gründlich die Hände waschen
- das Katzenklo täglich reinigen
- Ihren Hund nicht dort lösen lassen, wo Kinder spielen
- Tabletten nicht teilen oder zerkleinern und nur mit Handschuhen geben
Eine genaue schriftliche Anleitung bekommen Sie bei Therapiebeginn von uns mit.
Ja. In den ersten 2 bis 3 Tagen nach jeder Behandlung sollten Kleinkinder keinen Kontakt zu Harn, Kot oder Erbrochenem Ihres Tieres haben, und Ihr Tier sollte nicht im Kinderbett oder auf dem Spielteppich liegen. Schwangere sollten in dieser Zeit keine Ausscheidungen entfernen und keine Tabletten verabreichen. Wir besprechen mit Ihnen vorab, wie sich das in Ihrem Alltag umsetzen lässt.
Häufige Anzeichen für Krebs beim Tier: tastbare Knoten oder Schwellungen, unerklärter Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Lethargie, Lahmheit, Blut im Urin oder Stuhl sowie Atemprobleme.
Beim Staging wird das Ausmaß der Krebserkrankung bestimmt – ob der Tumor lokal begrenzt ist oder bereits Metastasen gebildet hat. Das Staging (mit Ultraschall, Röntgen, Blutbild) ist entscheidend für Therapieplanung und Prognose.
Ja. Chemotherapie wird bei Hunden und Katzen vor allem beim Lymphom eingesetzt, aber auch bei anderen Tumoren, oft ergänzend zu einer Operation. Anders als beim Menschen steht bei Tieren die Lebensqualität im Vordergrund: Die Behandlungsprotokolle sind so gewählt, dass die meisten Tiere sie gut vertragen und ihren gewohnten Alltag weiterleben.
Die Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf ist Ihre Fachtierarztpraxis im Weinviertel – Spezialisten in der Kleintiermedizin für Ihren Hund und Ihre Katze. Wir klären Tumorerkrankungen ab und behandeln sie – von der Gewebeprobe über die Stadienbestimmung bis zur Chemotherapie. Ist eine Bestrahlung sinnvoll, arbeiten wir mit spezialisierten Zentren zusammen. Gut erreichbar aus dem Weinviertel, den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf sowie aus Wien 21 und 22.
Typische Anzeichen für Augenprobleme bei Hund und Katze sind gerötete oder trübe Augen, vermehrter Augenausfluss, häufiges Blinzeln oder zugekniffene Augen, eine vorgefallene Nickhaut (das „dritte Augenlid“ ist sichtbar), Reiben am Auge sowie Unsicherheit oder Anstoßen an Gegenstände. Bei diesen Anzeichen sollte das Auge zeitnah untersucht werden – ein schmerzhaftes oder plötzlich trübes Auge noch am selben Tag.
Der Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse; die Pupille wirkt milchig-weiß. Er kann bis zur Erblindung fortschreiten. Häufige Ursachen beim Hund sind Vererbung, Alter und Diabetes. Nicht jede graue Pupille ist ein Grauer Star: Bei älteren Hunden steckt oft eine harmlose Alterstrübung der Linse (Kernsklerose) dahinter.
Augentropfen oder Tabletten können einen Grauen Star weder aufhalten noch auflösen. Wir untersuchen das Auge, behandeln begleitende Entzündungen und klären mit Ihnen, ob eine Operation sinnvoll ist. Die Operation – der Ersatz der getrübten Linse – erfolgt an einer spezialisierten Augenklinik, an die wir Sie überweisen.
Ja. In der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf, Ihrer Fachtierarztpraxis im Weinviertel, untersuchen wir die Augen von Hunden und Katzen mit Spaltlampe und Augendruckmessung. Für Augenoperationen arbeiten wir mit spezialisierten Augenkliniken zusammen.
Anzeichen für eine behandlungswürdige Zahnerkrankung können sein: schlechter Maulgeruch, einseitiges Kauen, Klappern mit den Zähnen, Zahnfleischbluten, Kopfscheue, vermehrtes Speicheln – und Katzen putzen sich nicht mehr oder zupfen sich das Fell aus.
Kaum – und genau das ist das Problem. Hunde und Katzen zeigen Zahnschmerzen nur sehr spät oder gar nicht, weil sie sie instinktiv verbergen. Sie fressen meist weiter, kauen aber vielleicht einseitig, lassen härtere Stücke liegen, speicheln mehr oder sind kopfscheu. Katzen putzen sich weniger oder zupfen sich das Fell aus. Fehlende Anzeichen bedeuten also nicht, dass keine Schmerzen da sind. Deshalb sind regelmäßige Zahnkontrollen so wichtig.
Die Maulhöhle wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung mitkontrolliert, also mindestens einmal im Jahr. Bei Tieren, die stark zu Zahnstein neigen, bei kleinen Hunderassen und bei älteren Tieren empfehlen wir eine Kontrolle alle sechs Monate. Ob und wann eine Zahnuntersuchung in Narkose sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam anhand des Befunds.
Ja – ein Großteil des Zahnes liegt unter dem Zahnfleisch und ist mit freiem Auge nicht beurteilbar. Erkrankungen der Wurzeln, Knochenabbau oder bei Katzen die schmerzhafte FORL-Erkrankung sind nur im Dentalröntgen erkennbar. Es entscheidet mit, ob ein Zahn erhalten werden kann oder gezogen werden muss. Deshalb gehört das Dentalröntgen bei uns zu jeder Zahnsanierung dazu; benötigt werden in etwa 6 bis 8 Aufnahmen.
Ja. Eine gründliche Zahnsteinentfernung umfasst auch die Reinigung der Zahnfleischtaschen und die Politur der Zähne – das ist ohne Narkose nicht möglich und wäre für das Tier sehr unangenehm. Außerdem können nur in Narkose alle Zähne vollständig untersucht, sondiert und geröntgt werden. Eine Zahnsteinentfernung ohne Narkose entfernt lediglich den sichtbaren Belag und lässt das eigentliche Problem unter dem Zahnfleisch unbehandelt.
Ja, sehr viel sogar. Am wirksamsten ist das tägliche Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste oder einem Fingerling und einer speziellen Tierzahnpasta – Studien zeigen, dass sich Plaque bereits nach 12 Stunden wieder zu bilden beginnt. Zusätzlich helfen zahnpflegende Kausnacks, spezielles Zahnpflegefutter oder Zusätze fürs Trinkwasser. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie Ihr Tier Schritt für Schritt ans Zähneputzen gewöhnen.
Ja. Katzen kommen auch ohne Zähne sehr gut zurecht und fressen in der Regel sogar besser als vorher, weil die Schmerzen weg sind. Viele Katzen nehmen weiterhin Trockenfutter auf, sie schlucken die Stücke einfach im Ganzen. Wichtig ist: Ein kranker, schmerzhafter Zahn belastet Ihre Katze deutlich mehr als eine Zahnlücke.
Meist schon am Abend nach der Operation, sobald Ihr Tier wieder ganz wach ist – in kleinen Portionen und als weiches Futter. Wurden Zähne gezogen, empfehlen wir für etwa 10 bis 14 Tage weiches Futter, damit die Wunden in Ruhe abheilen können. Auf harte Kauartikel und Spielzeug sollte in dieser Zeit verzichtet werden. Die genauen Empfehlungen für Ihr Tier bekommen Sie bei der Entlassung mit.
Ja. Vor einer Maulhöhlensanierung (Zahnsanierung in Narkose) muss Ihr Hund oder Ihre Katze nüchtern sein: Bitte 6 Stunden vorher kein Futter mehr geben – bei einem Termin am Morgen also die letzte Mahlzeit am Vorabend. Wasser darf Ihr Tier bis zur Ankunft in der Praxis trinken.
Bekommt Ihr Tier regelmäßig Medikamente, fragen Sie uns bitte vorab, ob Sie diese am Morgen geben sollen.
Ja. Das Alter allein ist kein Grund, auf eine Zahnsanierung zu verzichten – im Gegenteil, gerade ältere Tiere leiden oft unter fortgeschrittenen Zahnerkrankungen. Um das Narkoserisiko zu minimieren, führen wir vorab eine klinische Untersuchung und eine Blutuntersuchung durch, bei Bedarf auch einen Herzultraschall. Während der Narkose wird Ihr Tier durchgehend überwacht (EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Atemgase, Temperatur).
In der Regel nur einen Tag. Sie bringen Ihr Tier am Morgen nüchtern zu uns, die Zahnsanierung erfolgt im Laufe des Vormittags, und am Nachmittag bzw. frühen Abend können Sie Ihren Liebling meist wieder abholen, sobald er ganz wach ist und wir die Entlassung mit Ihnen besprochen haben.
Nach einer reinen Zahnreinigung praktisch nicht. Wurden Zähne gezogen, ist die Wunde in den ersten Tagen empfindlich – dafür bekommt Ihr Tier bereits während der Operation und für die Tage danach eine passende Schmerztherapie mit nach Hause. Die meisten Tiere fressen schon am Abend der Operation wieder und sind deutlich entspannter als vorher, weil der chronische Zahnschmerz weg ist.
Am Tag der Operation ist Ihr Tier durch die Narkose noch müde und sollte sich ausruhen. Am nächsten Tag sind die meisten Hunde und Katzen wieder munter. Nach Zahnextraktionen dauert die Heilung der Wunden etwa 10 bis 14 Tage – in dieser Zeit bitte weiches Futter geben und harte Kauartikel weglassen. Bei der Kontrolle prüfen wir, ob alles gut verheilt ist.
Eine Gastroskopie bei Hund und Katze ist sinnvoll bei chronischem Erbrechen oder Durchfall (mehr als 2–4 Wochen), wechselhafter Kotkonsistenz, Blut im Erbrochenen, Schluckbeschwerden, Verdacht auf Fremdkörper im Magen, unklarem Gewichtsverlust oder Verdacht auf Magengeschwür oder Magentumor.
Ja. Eine Endoskopie bei Hund und Katze erfolgt immer in einer kurzen Narkose. Vorab untersuchen wir Ihr Tier gründlich und machen eine Blutuntersuchung. Die Narkose dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten; Ihr Tier wird dabei durchgehend überwacht.
Bei der Endoskopie wird das Endoskop über natürliche Körperöffnungen (Mund, After, Nase) eingeführt. Bei der Laparoskopie werden kleine Schnitte in die Bauchdecke gemacht, um Bauchorgane operativ zu behandeln.
In der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf, Ihrer Fachtierarztpraxis im Weinviertel. Wir führen Magen- und Darmspiegelungen, Nasenspiegelungen, Bronchoskopien und Blasenspiegelungen bei Hunden und Katzen durch – mit Probenentnahme oder Fremdkörperentfernung im selben Eingriff. Gut erreichbar aus Wien 21 und 22 sowie aus den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf.
Bei der Zystoskopie führen wir ein dünnes Endoskop über die Harnröhre in die Harnblase ein. So können wir die Blasenwand direkt besichtigen, Veränderungen (Polypen, Tumore, Steine) erkennen und gezielt Gewebeproben entnehmen. Die Zystoskopie ist besonders wertvoll bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen und Blut im Urin.
Eine Rhinoskopie ist sinnvoll bei: chronischem einseitigem Nasenausfluss (besonders wenn blutig), Nasenbluten ohne klare Ursache, therapieresistenten Nasenproblemen oder Verdacht auf Nasentumor. Mit der Rhinoskopie können wir Gewebeproben direkt aus der Nasenhöhle entnehmen.
Ja – Grasähren, Pflanzensamen oder andere Fremdkörper in der Nasenhöhle können bei der Rhinoskopie direkt lokalisiert und mit einer Zange entfernt werden. Das ist schonender als eine operative Nasenöffnung. Typische Symptome: plötzliches intensives Niesen, einseitiger Nasenausfluss, Nasenblutung oder Pfoten an die Nase reiben.
Bei jungen Hündinnen mit Harninkontinenz seit der Geburt besteht der dringende Verdacht auf einen ektopischen Ureter – eine angeborene Fehlmündung des Harnleiters, der in diesem Fall nicht in die Harnblase, sondern weiter hinten (z. B. in die Vagina oder Urethra) mündet. Die Diagnose wird in unserer Praxis durch Zystoskopie gesichert – sie ist die zuverlässigste Methode zur Lokalisierung der Uretermündung.
Chronischer Nasenausfluss bei der Katze kann trotz Antibiotikabehandlung persistieren, wenn strukturelle Veränderungen der Nasenschleimhaut vorliegen, eine Pilzinfektion (Kryptokokkose) oder eine chronische Rhinitis nach Herpesvirus-Infektion besteht. Die Rhinoskopie ermöglicht eine direkte Beurteilung der Nasenschleimhaut und eine Biopsieentnahme für eine gezielte Therapie.
Ein Ultraschall ist sinnvoll bei Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Verdacht auf Tumorerkrankung, Nieren- oder Leberproblemen, hormonellen Störungen oder als Kontrolluntersuchung. Beim Herzultraschall sind Husten, Kurzatmigkeit oder ein Herzgeräusch die häufigsten Gründe.
Nein. Die Ultraschalluntersuchung ist völlig schmerzfrei, strahlen- und risikolos. In aller Regel ist sie im Wachzustand durchführbar – eine Narkose ist nicht notwendig.
Ein vollständiger Abdomenultraschall dauert in unserer Praxis in Wolkersdorf in der Regel 20–40 Minuten. Ein Herzultraschall (Echokardiografie) dauert etwa 30–45 Minuten.
Die Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf ist Ihre Fachtierarztpraxis im Weinviertel – Spezialisten in der Kleintiermedizin für Ihren Hund und Ihre Katze. Wir untersuchen mit einem High-End-Ultraschallgerät inklusive 3D/4D-Sonden – vom Bauchraum bis zum Herzen – mit fachtierärztlicher Befundung. Gut erreichbar aus den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf sowie aus Wien 21 und 22.
Nein. Für einen Ultraschall in der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf brauchen Sie keine Überweisung. Sie können direkt einen Termin vereinbaren – telefonisch unter +43 2245 20046 oder online (öffnet in neuem Tab). Wenn Ihre Haustierarztpraxis Sie überweist, bringen Sie bitte die Unterlagen mit.
Für eine optimale Bildqualität beim Ultraschall sollten Hunde und Katzen idealerweise nüchtern zur Untersuchung kommen. Ein nüchternes Tier ermöglicht uns eine bessere Darstellung der Bauchorgane, da gasgefüllte Magen- und Darmschlingen die Schallausbreitung erschweren. Allgemeine Empfehlung: mindestens 8 Stunden nüchtern (kein Futter, kein Kauartikel).
- Bei Abklärung von chronischem Erbrechen, wechselhafter Kotkonsistenz oder Diarrhoe: bitte 12 Stunden nüchtern erscheinen – dies ermöglicht eine deutlich bessere Beurteilung von Magen, Dünndarm und Dickdarm. Wasser darf Ihr Tier bis zur Ankunft in der Praxis trinken.
Bitte informieren Sie uns bei der Terminvereinbarung über den Untersuchungsgrund – wir teilen Ihnen dann die genaue Nüchternheitsempfehlung mit.
Eine Blutuntersuchung besteht meist aus zwei Teilen:
- Blutbild: rote Blutkörperchen (z. B. Blutarmut), weiße Blutkörperchen (z. B. Entzündung, Infektion) und Blutplättchen (wichtig für die Blutgerinnung).
- Blutchemie (Organwerte): Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Blutzucker, Eiweiße und Elektrolyte (Blutsalze).
Je nach Fragestellung ergänzen wir zum Beispiel Schilddrüsenwerte, eine Harnuntersuchung oder Gerinnungstests.
Ja. Für eine Blutuntersuchung sollte Ihr Hund oder Ihre Katze nach Möglichkeit 12 Stunden nüchtern sein – kein Futter und keine Leckerlis. Wasser darf Ihr Tier trinken. Besonders wichtig ist das bei Verdacht auf Magen-Darm-Erkrankungen und Hormonerkrankungen (z. B. Schilddrüse, Cushing-Syndrom), weil eine Mahlzeit Blutfette, Blutzucker und bestimmte Organ- und Hormonwerte verfälschen kann.
Hat Ihr Tier Diabetes, lassen Sie bitte Futter und Insulin nicht eigenmächtig weg, sondern besprechen Sie das Vorgehen vorab mit uns.
Ja, wir empfehlen vor jeder Narkose eine Blutuntersuchung. Sie zeigt, wie gut Leber und Nieren arbeiten – die Organe, die Narkosemittel abbauen – und ob eine Blutarmut oder Entzündung vorliegt. So können wir die Narkose genau auf Ihr Tier abstimmen. Bei Bedarf, etwa vor Operationen mit Blutungsrisiko, prüfen wir zusätzlich die Blutgerinnung.
Mit unserem In-house-Labor erhalten Sie Ergebnisse für Standardparameter meist noch im selben Termin oder spätestens am selben Tag. Spezialisierte Einsendungen ans Referenzlabor dauern 1–3 Werktage.
Wir empfehlen ab einem Alter von 7–8 Jahren einen jährlichen Gesundheits-Blutcheck (Seniorprogramm). Bei Symptomen wie Gewichtsverlust, vermehrtem Trinken oder Lethargie sollte immer zeitnah eine Blutuntersuchung erfolgen.
Bei der konventionellen Kastration wird die Bauchhöhle durch einen 4–8 cm langen Schnitt geöffnet. Bei der laparoskopischen Kastration sind es nur 2–3 Schnitte von je 5–10 mm. Folgen: deutlich weniger Schmerzen, schnellere Heilung (Tage statt Wochen) und kürzere Narkose.
In der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf, Ihrer Fachtierarztpraxis im Weinviertel. Wir kastrieren Hündinnen und Katzen laparoskopisch (endoskopisch). Dabei genügen zwei bis drei kleine Schnitte statt eines größeren Bauchschnitts – mit weniger Schmerzen und schnellerer Erholung. Gut erreichbar aus den Bezirken Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf sowie aus Wien 21 und 22.
Laparoskopisch kastrierte Hündinnen sind meist am nächsten Tag wieder aktiv und nach 3–5 Tagen voll belastbar – deutlich schneller als nach konventioneller Kastration (2 Wochen Schonung).
In der Regel werden nur die Eierstöcke (Ovarien) entfernt. Die Gebärmutter verbleibt – medizinisch unbedenklich bei gesunder Gebärmutter. Falls die Gebärmutter verändert ist, ist gegebenenfalls eine laparoskopisch assistierte oder eine offene Operation notwendig.
Weichteilchirurgie umfasst operative Eingriffe an allen Organen und Geweben außer den Knochen. Typische Beispiele sind Tumorentfernungen, Magenoperationen, Blasensteinoperationen, Darmoperationen oder Operationen an Leber und Milz.
Eine Tumoroperation ist sinnvoll, wenn der Tumor operativ vollständig entfernt werden kann, das Tier in einem guten Allgemeinzustand ist und keine weitreichenden Metastasen vorliegen. Wir besprechen jeden Fall individuell.
In der Tierarztpraxis Bahnstraße in Wolkersdorf, Ihrer Fachtierarztpraxis im Weinviertel, führen wir Weichteiloperationen durch – zum Beispiel Tumorentfernungen, Magen- und Darmoperationen, Blasensteinoperationen sowie Eingriffe an Milz und Leber, wo möglich minimalinvasiv. Jede Narkose wird individuell geplant und mit EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung überwacht.
Narkosen sind in der modernen Tiermedizin bei gesunden Tieren sehr sicher. Durch eine sorgfältige Voruntersuchung, eine individuell geplante Narkose und die durchgehende Überwachung von Herz, Kreislauf und Atmung halten wir das Risiko so gering wie möglich.
Ja, in den meisten Fällen kann ein Hund mit Herzgeräusch eine Narkose bekommen. Vorher bestimmen wir mit einem Herzultraschall das Stadium der Herzerkrankung. In den frühen Stadien (A, B1 und B2) ist eine Narkose mit angepasstem Narkoseprotokoll und engmaschiger Überwachung in der Regel gut möglich. In fortgeschrittenen Stadien wägen wir Nutzen und Risiko besonders sorgfältig ab und besprechen das mit Ihnen.
Nein. 6 Stunden vor einer Narkose sollte Ihr Hund oder Ihre Katze kein Futter mehr bekommen – bei einem Termin am Morgen also die letzte Mahlzeit am Vorabend. Wasser darf Ihr Tier bis zur Ankunft in der Praxis trinken.
Bei Welpen, sehr kleinen Tieren und Tieren mit Diabetes legen wir die Nüchternzeit individuell fest. Bekommt Ihr Tier Medikamente und Sie sind unsicher, ob Sie diese vor der Narkose geben dürfen, rufen Sie uns bitte kurz an.
Die meisten Hunde und Katzen sind wenige Stunden nach der Narkose wieder wach und orientiert. Am Operationstag ist vollständige Ruhe empfohlen.
Noch Fragen?
Dann kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail – wir helfen Ihnen weiter!
Unser Leitsatz
Das Wohlbefinden und die Lebensqualität unserer tierischen Patienten stehen für uns im Mittelpunkt unserer Arbeit.
- Terminsprechstunde
- Montag – Freitag, 8.00 – 18.00 UhrTermine nur nach Vereinbarung
- Adresse
- Bahnstraße 922120 Wolkersdorf im Weinviertel
- Telefon
- +43 2245 20046
