Wir arbeiten mit einem High-End-Ultraschallgerät und 3D/4D-Sonden. Für spezielle Fragestellungen steht zusätzlich eine transösophageale Sonde zur Verfügung, mit der das Herz in kurzer Narkose von der Speiseröhre aus untersucht wird.
Mit dem Doppler-Verfahren messen wir Blutflussgeschwindigkeiten und können Klappenerkrankungen exakt beurteilen – z.B. Mitralklappeninsuffizienz beim Hund, hypertrophe Kardiomyopathie bei der Katze.
Als Ultraschalluntersuchung des Herzens ermöglicht die Echokardiografie durch eine bildliche Darstellung des Herzinneren mit jeder einzelnen Herzstruktur eine sehr genaue Beurteilung der Größe sowie der Funktion des Herzens. Außerdem dient der Herzultraschall dazu, den Schweregrad von Erkrankungen zu erfassen und damit die Patienten individuell und optimal auf eine Therapie einzustellen. Des Weiteren kann z.B. eine Einschätzung eines Narkoserisikos vor Operationen vorgenommen werden. Die Untersuchung von sehr großen Hunden und auch kleinen Patienten wie Katzen wird bei uns durch den Einsatz verschiedener Schallköpfe auch im Nahbereich mit exzellenten Bildqualitäten ermöglicht.
Die genaue Darstellung aller Herzstrukturen ist ein wesentlicher Vorteil der Echokardiografie gegenüber der konventionellen Röntgenaufnahme, die lediglich die Herzsilhouette als Verschattung darstellt. Dennoch kann die Echokardiografie die Röntgenuntersuchung nicht ersetzen, da die beiden bildgebenden Verfahren ergänzend anzuwenden sind. Die genaue Diagnose der Art der Herzerkrankung und damit die Grundlage jeglicher Therapie bleibt sicher nur der Herzultraschalluntersuchung vorbehalten.
Diese Untersuchungsmethode ist völlig schmerzfrei und wird von Hunden und Katzen ohne Sedation sehr gut toleriert. Wir legen unsere Patienten dabei auf einen speziellen Lochtisch, um den Schallkopf für die Tiere bequem an den Brustkorb anlegen zu können.