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Innere Medizin & Fachdisziplinen

Onkologie für Hund & Katze – Fachtierarzt Wolkersdorf, Weinviertel

Umfassende Diagnostik und Therapie von Tumoren bei Hund und Katze – Chemotherapie, Tumorchirurgie, metronomische Chemotherapie und Strahlentherapie.

Erster Schritt
Feinnadelaspiration ohne Sedierung
Chemotherapie
60 % ohne Nebenwirkungen
Lymphom Hund
80–95 % Remissionsrate

Onkologie in der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf

Eine Krebsdiagnose beim Haustier ist für viele Tierbesitzer ein Schock. Als spezialisierte Fachtierarztpraxis für Kleintiere in Wolkersdorf begleiten wir Sie und Ihr Tier von der Erstdiagnose über das Staging bis zur Therapieplanung – kompetent, ehrlich und mit dem Wohl Ihres Tieres im Mittelpunkt. Wir versorgen onkologische Patienten aus dem gesamten Weinviertel, den Bezirken Korneuburg, Gänserndorf, Mistelbach und Wien 21./22.

Immer häufiger wird bei unseren Hunden und Katzen Krebs festgestellt. Die Haltungsbedingungen und die medizinische Versorgung unserer tierischen Freunde verbessern sich stetig. Vielen Krankheiten kann dadurch vorgebeugt werden, und andere Krankheiten, die früher fatal für Hund und Katze waren, sind heute heilbar. Die Lebenserwartung verlängert sich immer weiter. Dadurch treten bei unseren Haustieren immer öfter Tumore auf. Heute gehört Krebs zu den häufigsten Todesursachen älterer Hunde und Katzen.

Um die Lebensqualität betroffener Tiere und ihrer Besitzer zu verbessern, bieten wir in der Tierarztpraxis Bahnstraße Wolkersdorf die umfassende Diagnostik und Therapie von Tumoren an.

Illustration einer Zelle zwischen roten Blutkörperchen

Diagnostik und Therapie

Vom Verdacht zum Behandlungsplan

  1. Histologisches Präparat unter dem Mikroskop

    Diagnostik

    Bei dem Verdacht auf einen Tumor ist der erste Schritt die Diagnostik. Durch Gewebeproben kann festgestellt werden, ob es sich um einen Tumor handelt, und es kann die genaue Tumorart bestimmt werden. Die einfachste Methode hierfür ist eine sogenannte Feinnadelaspiration (FNA). Mit einer dünnen Nadel werden Zellen aus der Umfangsvermehrung entnommen und in einem Labor analysiert. Dies geschieht ohne Sedierung und ist nicht schmerzhafter als beispielsweise eine Impfung. Allerdings ist diese Methode nicht immer diagnostisch. In dem Fall kann eine größere Gewebeprobe entnommen werden, hierfür ist meistens eine Sedierung nötig.

  2. Therapie

    Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei Tumoren. Dazu gehören die chirurgische Entfernung, Chemotherapie und Strahlentherapie. Wird der Tumor früh genug diagnostiziert, kann er oft geheilt werden. Aber auch in späteren Stadien kann die Lebensdauer verlängert und die Lebensqualität deutlich verbessert werden.

  3. Chemotherapie

    Bei der Chemotherapie wird der Tumor mit Medikamenten behandelt, welche das Wachstum und die Vermehrung der Tumorzellen verlangsamen oder sogar aufhalten können. Je nachdem, um welche Tumorart es sich handelt, kann die Chemotherapie intravenös oder auch oral erfolgen.

  4. Tumorchirurgie

    Abhängig von der Tumorart und dem Stadium kann durch die chirurgische Behandlung entweder der gesamte Tumor entfernt und dadurch geheilt werden oder die Tumorgröße verringert werden. Falls es nicht möglich ist, den gesamten Tumor zu entfernen, wird die chirurgische Entfernung mit Chemotherapie, metronomischer Chemotherapie oder Bestrahlung kombiniert.

  5. Metronomische Chemotherapie

    Die metronomische Chemotherapie stellt eine Alternative für die klassische Chemotherapie dar. Bei der metronomischen Chemotherapie wird das Medikament in niedrigen Dosen täglich in Form von Kapseln verabreicht.

  6. Strahlentherapie

    Bei der Strahlentherapie wird ionisierende Strahlung genutzt, um das Wachstum von Tumorzellen zu verlangsamen oder sogar ganz zu stoppen. Die Strahlentherapie kann entweder als alleinige Therapie oder als unterstützende Therapie (zusätzlich zur Chemotherapie oder chirurgischen Tumorentfernung) durchgeführt werden. Die Strahlentherapie erfolgt in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren und in Narkose.

Häufige Tumorarten

Häufige Tumorarten bei Hund und Katze

  1. Röntgenaufnahme des Brustkorbs eines Hundes

    Lymphom

    Das Lymphom ist eine Tumorart, welche von den Lymphozyten ausgeht. Das Lymphom gehört zu den Tumorerkrankungen, welche beim Hund am häufigsten auftreten. Es gibt verschiedene Arten von Lymphomen, welche sich durch ihre Symptome unterscheiden. Am häufigsten tritt das multizentrische Lymphom auf. Bei diesem kommt es zur Vergrößerung eines oder mehrerer Lymphknoten. Weiters sind unspezifische Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Fieber, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit typisch für die Erkrankung. Neben dem multizentrischen Lymphom gibt es unter anderem auch das Lymphom der Haut. Hier kommt es zu Symptomen wie Juckreiz, Haarausfall und Schuppenbildung.

  2. Mammatumor

    Tumoren der Milchleiste, sogenannte Mammatumoren, gehören zu den häufigsten Tumoren bei Hündinnen. Meist sind Hündinnen zwischen 7 und 13 Jahren betroffen, es können aber auch jüngere Tiere erkranken. Die Therapie der Wahl ist die chirurgische Entfernung; das entnommene Gewebe wird anschließend untersucht, um die Tumorart zu bestimmen.

  3. Weitere häufige Tumorerkrankungen

    Die anderen häufigen Tumorerkrankungen bei Hunden: Mastzelltumoren (Mastozytom), Milztumoren (Hämangiosarkom) und Osteosarkom. Bei Katzen sind Plattenepithelkarzinome und Fibrosarkome auch häufig.

Ratgeber

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